Dienstag, 7. August 2018

Tag 99 Armsdorf

Früh mussten wir erstmal auf die andere Seite des Nord - Ostsee- Kanals übersetzen.
Eine Einheimische  empfahl uns auf der Fähre unbedingt noch an die Alte Mole  zu fahren , da man von dort nochmal eine schöne Sicht Richtung Nordsee und auch auf die Schleusen hat.
Gesagt getan.





Dann fuhren wir weiter zwischen Schafherden hindurch auf dem mit reichlich Rosinen belegten Elberadweg bis Glücksstadt um dort mit der Fähre über die Elbe übersetzen zu können.
Vorher haben wir jedoch in der Elbe zur Abkühlung ( ich glaube heute war der heißeste Tag unserer Reise ) noch ein Bad in der Elbe unweit des Kernkraftwerkes genommen.
Frisch mit Energie aufgetankt ging's weiter zur Elbfähre Glücksstadt - Wischhafen.
 
Elberadweg stromaufwärts westseitig

Kernkraftwerk Brunsbüttel 


Badepause

auf der Elbfähre

Nach der Überfahrt sollte es quer durch Niedersachsen Richtung Weser gehen.

Gestern haben wir uns noch geärgert das die Schwebefähre von Rendsburg außer Betrieb war und heute kamen wir wie von Geisterhand zufällig an die einzigste zweite Schwebefähre in Deutschland in Osten.
Der Ort heißt Osten und die Leute hier legen Wert darauf das das " O" sehr lang ausgesprochen wird , Also Oohsten oder so ähnlich.
Das hat man mir erklärt als ich sagte ich komme auch aus dem Osten.
Die Schwebefähre ging über den Fluss Oste also ausgesprochen Oohste.
Ein wirkliches Meisterwerk diese Fähre,welche durch einen Verein , welcher sich für den Erhalt dieser Fähre engagiert , betrieben wird. 









Unterwegs sind wir dann auch noch an großen Feldern vorbeigekommen wo Torf gestochen wurde. 



Aufgegeben zu treten bei der Hitze haben wir in Armsdorf ein Ortsteil von Lamstedt. 
Wir schlafen hier in einer recht preiswerten Pension.


Tag 98 Brunsbüttel

Es ging den ganzen Tag glatt am Kanal entlang.
Schiffe und Brücken waren die Highlights des Tages. Mit kostenlosen Fähren  haben wir immer mal wieder die Kanalseite gewechselt. Leider war die Schwebefähre in Rendsburg außer Betrieb , da sie 2016 mit einem Schiff kollidierte und ein Millionenschaden an der Schwebefähre und der Brücke an welcher die Fähre hing, entstand.
Die Instandsetzungsarbeiten halten noch an.





Eigentlich wollten wir gestern noch über Cuxhaven Richtung Bremerhaven, aber der Fährbetrieb von Brunsbüttel nach Cuxhaven wurde letztes Jahr eingestellt. 
So sind wir, nachdem wir noch die Schleusen ,welche die Schiffe vom Elbniveau auf Kanalniveau  heben oder senken, angeschaut hatten, in einer riesigen Ferienwohnung in Brunsbüttel gelandet und müssen Strecke neu planen.

Hier noch ein paar Fotos vom Tag.
Schiffe und Brücken












Sonntag, 5. August 2018

Tag 97 Rade Brauers Aalkate

Das Kopfkissen hat es  gebracht.
Wunderbar geschlafen.
Nachdem wir am Zeltplatz gegen 7.00 Uhr gefrühstückt hatten starteten wir gen Nord-Ostsee-Kanal.
Nach ca. 2 Stunden war er erreicht.
Nach vorheriger Recherche soll der Kanal der meist befahrene der Welt sein, daher waren wir erstmal enttäuscht als kein Kahn zu sehen war.
Aber nach einer halben Stunde kam es knüppeldick und es kam ein Pott nach dem anderen den ganzen Tag lang, wirklich interessant.
Am Nordufer wo wir Rast gemacht hatten, kamen wir ins Gespräch mit zwei Einheimischen , welche uns die gegenüberliegende Fischgaststätte vom einzigen Kanalfischer schmackhaft gemacht hatten.
So sind wir 4 km zurück gefahren bis zur nächsten Fähre und haben die Seiten gewechselt .
Im Fischrestaurant sind wir dann quasi kleben geblieben.
Zum Mittag sassen wir mit einem Rentnerehepaar aus Kiel an einem Tisch wo wir noch so einiges über die Schifffahrt auf dem Kanal erklärt bekommen haben.
Da  uns nach einigen  Bieren und auch Köm die Müdigkeit überfallen hat fragten wir die Chefin ob wir auf der nahe gelegenen Wiese zelten dürfen.
Neben der Pferdekoppel durften wir aufbauen.
Nach ausgiebiger Ruhe sind wir dann zum Abendbrot wieder eingerückt und es fuhren nach wie vor große Schiffe an uns vorbei.
Morgen soll es denn Kanal Richtung Brunsbüttel gehen, da wir uns entschlossen haben den Weserradweg Richtung Heimat zu nehmen.















 das ist nur ein kleiner Auszug an Schiffen , welche wir heute gesehen haben.

Ich merke gerade das ich mein Zelt verkehrt rum aufgebaut habe , denn ich kann die Schiffe die jetzt noch vorbei brummen nicht sehen und muss immer raus kriechen um zu sehen wie groß der Pott ist.

Samstag, 4. August 2018

Tag 96 Schleswig

Die Grenze war schnell erreicht und es war schon ein gutes Gefühl  wieder in Deutschland zu sein. Nach den ersten Glückwunschbotschaften  kam natürlich auch ein bisschen Stolz auf und wir haben uns mal gegenseitig abgeklatscht.



Ich weiß dass ich mich wiederhole ,aber es folgten der Grenze wieder zwei wunderschöne Altstädte.
Die von Flensburg und die von Schleswig.
In Schleswig haben wir an der Schlei unser Zelt für diese Nacht aufgeschlagen.











das war Flensburg











im Dom zu Schleswig hat Siegfried eine Kerze angebrannt , diesmal mit dem Wunsch nach Regen

auf Zeltplatz 

bei Aldi gab's Kissen im Angebot,
mal sehen ob es den Schlaf verbessert.


der oder die Schlei bei Schleswig