Sonntag, 12. August 2018

Tag 104 Bad Karlshafen

Lockere Sonntagsfahrt bis Bad Karlshafen . Der Radweg war zum Sonntag gut besucht ,überwiegend von E- Bikefahrern.
Unterwegs hätte man wieder mehrere Feste , wie Gartenparty auf Schloss Corvey oder Stadtfest in Beverungen besuchen können.
Auch in Bad Karlshafen wo wir in einer Pension untergekommen sind, war heute Marktschreieitag.
Unterwegs haben wir lange beim Verladen der schottischen Highlandrinder zugeschaut und hatten interessante Gespräche mit dem Hobbybauerpaar.


Strammer Zuchtbulle



Stillleben

Fischbrötchen bei den Marktschreiern in Bad Karlshafen 

                                                    Marktschreiertag in  Bad Karlshafen
Saline in Karlshafen


die Baustelle war vor 4 Jahren auch schon, wo ich hier schon mal mit dem Fahrrad lang bin,
nicht viel passiert in der Zeit

Tag 103 Bodenwerder

Auf ging's zur nächsten Party , nach Bodenwerder zum Lichterfest , was uns unterwegs von mehreren Passanten heiss empfohlen wurde.
Aber erstmal kamen wir über Hameln wo wir die Geschichte des Rattenfängers verinnerlicht  bekommen haben.

Dann ging's in den Münchhausen - Ort Bodenwerder.
Erst ins Quartier, einem Zimmer in einem Eigenheim eines Rentnerehepaars und dann zum Lichterfest am Weserufer.
Bodenwerder ist schon die zweite Station auf den Spuren des Barons Münchhausen.
Die erste war in Lettland und nun hier in Bodenwerder wo er geboren ist und auch wo er später wieder den Hof seiner Eltern übernommen hatte.
Zum Lichterfest stand die Figur des Barons auch im Mittelpunkt neben Lasershow, Wasservorführungen von Booten ,Jetskies, Schwimmern und dem ultimativen Höhenfeuerwerk nach Musik.
Es wurde von  der NDR Bühne mehrmals betont , dass dieses Feuerwerk das größte in Norddeutschland sei.
Bei einem Bühnenstück hat Münchhausen so einige Episoden in der Tafelrunde vom Stapel gelassen.
Gelungener Abend .
Ca. 1 Stunde nach Mitternacht ging's ins Bett.


                                           die Ratte auf der Brücke verkündet - Hameln






Hameln


Siggi hilft den Treidlern 



 Tafelrunde mit Baron Münchhausen,
Frau Nolte schenkt nacht



                                             zum Abschluss gewaltiges Höhenfeuerwerk



Samstag, 11. August 2018

Tag 102 Doktorsee Rinteln

Weit sind wir heute nicht gekommen,haben aber viel erlebt.
Die Sturmschäden haben sich in Niedersachsen in Grenzen gehalten obwohl es diese Nacht ganz schön gepfiffen hat.
Nach gemeinsamen Frühstück, die selbe Männertruppe wie am Vorabend, hieß es Abschied sagen und wir rollten erstmal bis zur Schleuse in Minden.
Beim dortigen Schifffahrtsbüro habe ich gesehen das in knapp einer Stunde ein Fahrgastschiff in unsere Richtung fährt. Also gefragt, ob sie Fahrräder mitnehmen und ob man unterwegs von Bord gehen kann ( war nämlich eine Rundreise ).
Alles kein Problem und so starteten wir 11.00 Uhr am Wasserkreuz Mittellandkanal/Weser . Zuerst schipperten wir eine Runde über den Mittellandkanal, einem gewaltigem Wasserbauwerk welches Ems , Weser und Elbe verbindet ,bevor es in der neugebauten Schachtschleuse rund 10 m abwärts ging in die Weser.
Während der Fahrt gab's stets interessante Informationen vom Kapitän über Schleuse, Kanal , Weser und Peripherie.
In Porta Westfalica sind wir zwei von Bord gegangen , was das Tor zu Nordrhein-Westfalen ist und wo sich das zweitgrösste Monument Deutschlands , das Kaiser Wilhelm Denkmal, befindet.
Das größte ist unser Völkerschlachtdenkmal.
Wir haben unsere Räder im Tal angeschlossen und sind den Berg zum Denkmal hochgewandert und wurden mit einer herrlichen Weitsicht und Dudelsackmusik belohnt.

Nach dem Abstieg sind wir dann auf der anderen Seite der Weser einen steilen  langen Berg nach oben geradelt bzw. geschoben bevor wir endlos lang bis kurz vor Rinteln  an den Doktorsee bergab rollten, wo wir unsere Zelte aufschlugen.
Ich hatte mich am Abend bereit erklärt Brötchen in der Stadt Rinteln ,ca. 2 km vom Zeltplatz entfernt, zu holen und bin dort mitten ins Altstadtfest geraten.
Wunderbare Livemusik, unzählige Stände und Buden vor grandioser Kulisse luden zum Verweilen ein.
Siegfried musste lange, sehr lange, auf die Abendbrotsbrötchen warten.

rechts die alte und links die nagelneue Schleuse

oben auf dem Mittellandkanal


jetzt geht's runter


auf der Weser, eine Schiffsmühle

Blick von der Weser auf Kaiser Wilhelm Denkmal


oben angekommen 






Zeltplatz am Doktorsee




Altstadtfest in Rinteln 

die Sonne versinkt in der Weser



Freitag, 10. August 2018

Tag 101 Petershagen

Kurz nach 7.00 Uhr war alles verpackt und wir fuhren die rund 10km bis Verden.
An der Bäckerei am Markt haben wir umrungen von dutzenden Wespen Frühstück gemacht, so das wir schnell die Flucht ergriffen haben.
Im Dom hat Siegfried wieder eine Kerze mit dem Wunsch nach Regen angezündet was nach kurzer Zeit auch Wirkung zeigen sollte.

Innenstadt Verden


Blumen werden vom  Traktor gegossen 



Verden hat bestimmt was mit Pferden zu tun



Zugang zu Dom



endlich mal wieder Störche, gab's in den nordischen Ländern überhaupt nicht 


beim schleusen zugucken ist immer eine Pause wert


auf einer Weide am Wegesrand


Pause in Stolzenau


Weltuntergangsstimmung

Nach vielen Tagen, zuletzt in Finnland mussten wir mal wieder die Regenjacke aus der untersten Region der Gepäcktaschen hervor holen.
Zum Schutz vor herabfallen Ästen durch den heftigen Sturm haben wir Schutz unter einer Brücke gesucht.

Nachdem der Sturm und gröbste Regen vorbei war radelten wir noch bis vor die Tore von Petershagen wo der Tag einen schönen Ausklang fand in einer illustren Männerrunde, bestehend aus dem Pensioswirt,  einem Weserradwegradler aus Berlin und uns.

Jetzt stürmt es draußen wieder gewaltig.
Mal sehen was die Nacht bringt.